Beschaffung von 4.0-Technologien 2018-10-31T17:32:35+00:00

Digitalisierung braucht die richtigen Partner. Beschaffung von 4.0-Technologien

Es gilt, allgemeine und konkrete Auswahlkriterien für die Beschaffung der geplanten 4.0-Technologie und Systeme zu formulieren. Diese leiten sich aus den strategischen wie operativen Unternehmenszielen ab.  Planungssicherheit, Zukunftssicherheit, Kompatibilität und Flexibilität sind die zentralen Kriterien für 4.0-Technologien und ihre Einführung im Rahmen der digitalen Transformation.

  • Besitzt der Lösungsanbieter eine entsprechende Reputation, ist er auf Grund seiner Wirtschaftskraft so aufgestellt, dass er mir als verlässlicher Partner zur Verfügung steht, müssen im Auswahlprozess mit einem klaren „Ja“ zu beantworten sein.
  • Ist die Lösung auf dem neuesten Stand der Technik und wird sie stetig weiterentwickelt und in entsprechenden Releases ausgeliefert, sind weitere zentrale Punkte.
  • Schnelle Reaktionszeiten und der entsprechende Support müssen gewährleistet sein. Maximale Datenqualität und eine einfache Nutzung bis hin zu entsprechenden graphischen Nutzeroberflächen müssen Standard sein.

Diese und weitere Qualitätskriterien und entsprechende Anforderungskataloge ergeben sich aus der Zusammenarbeit der Fach- und IT-Abteilung. Ist entsprechendes Know-how und ein notwendiger Marktüberblick nicht firmenintern verfügbar, sollten vertrauensvolle externe Dienstleister hinzugezogen werden.

Die Beschaffung von 4.0-Technologien ist sowohl aus Investitionssicht als auch mit Blick auf die in der Regel langfristigen Entscheidungen und somit Bindung an einen Lieferanten eine strategische Entscheidung im Rahmen der digitalen Transformation.

In den Auswahlprozess sollten die Erfahrungen und Rückmeldungen der Führungskräfte und Beschäftigten einfließen. Feedback zu Vorgängersystemen und Anforderungen an neue Lösungen sind wichtig, schließlich sollen die Mitarbeitenden durch die neuen Systeme entlastet werden. Testläufe und Pilotierungen sind unverzichtbar.

4.0-Technologien

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In den Auswahlprozess sollten die Erfahrungen und Rückmeldungen der Führungskräfte und Beschäftigten einfließen. Feedback zu Vorgängersystemen und Anforderungen an neue Lösungen sind wichtig, schließlich sollen die Mitarbeitenden durch die neuen Systeme entlastet werden. Testläufe und Pilotierungen sind unverzichtbar.

Inhalte des Anforderungskataloges sind u.a.: Beschreibung der Ziele und Aufgaben des Systems (inklusive der Funktion im Arbeits-/Geschäftsprozess und der Prozessabläufe), Beschreibung des zu entwickelnden Systems (inklusive der Mensch/Software-Schnittstellen, Kompatibilität, Spezifikationen), Beschreibung der zu nutzenden Hard- und Softwarekomponenten, Anforderungen an die Dokumentation (auch Handlungsträgerschaft, Sicherheitsmaßnahmen), Anforderungen an die Implementierung in die Arbeitsabläufe sowie Anforderungen an Instandhaltung, Entwicklung und Pflege.

Eine Checkliste für Technologie 4.0

Unternehmen brauchen flexible, modulare und offene Lösungen. Herkömmliche oder geflickschusterte Technologien sind im Zuge der Digitalisierung in der Regel nicht mehr zeitgemäß – und damit auch ihre Anwender. Technologie 4.0 für die Industrie 4.0 muss sechs Kriterien erfüllen:

1. Flexible Konnektivität: In den allermeisten Unternehmen sind heterogene Maschinenparks die Realität. Technologie 4.0 muss die Produktion in drei Demensionen vernetzen können: ältere wie neue Maschinen, auch unterschiedlicher Hersteller; horizontal alle Produktionssysteme; vertikal die Produktion mit der Planung.

2. Schnelligkeit: Industrie 4.0 bedeutet Steuerung in Echtzeit. Dies geschieht, indem alle Daten im Cyber-physischen Systemen CPS gespiegelt werden. Möglich wird das durch eine 100-prozentige Cloud-Fähigkeit.

3. Transparenz: Eine 4.0-Technologie bietet nutzerfreundliche grafische Auswertungen und Analyse-Tools. Die Lösung muss Echzeit-Reports und historische Analysen liefern – Die richtigen Informationen zur richtigen Zeit an der richtigen Stelle.

4. Offenheit: Intelligent und digital vernetzt ist eine Lösung dann, wenn sie eigene und Dritt-Systeme problemlos integrieren kann.

5. Mobilität: Technologie 4.0 ermöglicht ortsunabhängige Kommunikation auf allen browserfähigen Endgeräten.

6. Globalität: Eine Produktion wird dann smart, wenn ich sie auch unternehmensweit einheitlich digital steuern kann, d.h. selbst eine Vielzahl von Standorten arbeitet synchron auf einer IT-Plattform.