Die Psychologie der Digitalisierung 2018-10-31T18:27:01+00:00

Die Psychologie der Digitalisierung.
Analoge Ängste in der digitalen Transformation

Kollektive Bedenken und individuelle Ängste haben einen deutlichen Einfluss auf die Möglichkeiten digitaler Innovation und Transformation in deutschen Betrieben. Schauen wir also etwas genauer in die Psychologie der Digitalisierung und hierbei auf weitere Erkenntnisse im Zusammenhang mit den dabei bereits thematisierten Ängsten.

Eine namensgleiche quantitative Studie aus dem Jahre 2017 wurde von der Innovation Alliance, einem Zusammenschluss von Cisco mit 11 weiteren Partnern aus der IT-Branche, in Auftrag gegeben. Ziel war es durch die Befragung von Entscheidern aus dem deutschen Mittelstand herauszufinden, warum das Thema Digitalisierung nicht schnell genug vorankommt.

Die Studie sollte Aufschluss darüber geben, was und wie die Entscheider über Digitalisierung denken, da angenommen wird, dass die Probleme in den Köpfen größer als die technischen Herausforderungen seien. Anzumerken ist, dass die befragten Entscheider aus mittelständischen Unternehmen mit einer Betriebsgröße von mehr als 250 Beschäftigten kamen.

Psychologie der Digitalisierung

Psychologie der Digitalisierung

Psychologie der Digitalisierung I

David und Goliath.
Ziemlich beste Freunde Digitalisierung Lösung

Im Folgenden werden einige Kernaussagen der Studie vorgestellt. Die Verfasser fassen zunächst zentral zusammen, dass die Digitalisierung sinnbildlich als Riese wahrgenommen wird, dem die Entscheider gegenübertreten müssen. Diese kämpferisch anmutende Beschreibung erinnert zwar an die biblische Geschichte, in der David dem Philisterriesen Goliath gegenübertritt, hilft jedoch für die Ableitung praktikabler Gestaltungsansätze nicht direkt weiter. Der Geschichte nach würde der Riese nach dem Kampf besiegt sein, was mit Blick auf die Einführung digitaler Innovationen weder realistisch noch hilfreich sein dürfte.

Psychologie der Digitalisierung II

Das Wagnis.
Eine Pflichtveranstaltung

Im nächsten Schritt kommen die Autoren zu dem Schluss, dass die Digitalisierung anscheinend als Pflichtveranstaltung angesehen wird und Gefühle wie Angst oder Einsamkeit damit assoziiert werden. Egal welchen Begriff man sich näher anschaut, ermutigend und attraktiv klingt sie beide nicht. Zwar sehen etwas mehr als die Hälfte der Befragten auch, dass sich mit der Digitalisierung die Wirtschaftlichkeit verbessern ließe. Die nächsten Detailergebnisse zeigen dann jedoch gleich wieder, dass die hiermit verbundene unternehmerische Aufgabe als Wagnis angesehen wird, die keine Selbstläufer ist und an die Verantwortlichen überdurchschnittlich hohe Anforderungen stellt.

Psychologie der Digitalisierung III

Mittelstand.
Allein zu Haus

Unterm Strich fühlen sich die Entscheider im Mittelstand den Studienergebnissen nach allein gelassen und mit dem Thema insgesamt unwohl. Ob jeder Unternehmer die beschriebenen Phänomene in seinem Unternehmen bereits spürt, kann zwar nicht verallgemeinert werden. Jedem Entscheider dürfte jedoch schnell klar geworden sein, dass die durch Digitalisierung möglichen Innovationen und Potenziale nur dann gehoben werden können, wenn die Menschen sich unterstützt und mitgenommen fühlen.

Psychologie der Digitalisierung IV

Veränderung als Stressfaktor.
Microsoft

Zusätzlich gestützt werden die Ergebnisse der o.g. Studie durch eine aktuelle Veröffentlichung von Microsoft aus dem Februar 2018. Eine zentrale Aussage ist hierin ebenfalls, dass Ängste im Zusammenhang mit der Digitalisierung existieren und die einhergehenden Veränderungen als Stress wahrgenommen werden. Die ohnehin zurückhaltende und in Deutschland nur sehr langsame Integration von neuen Technologien, wird somit zusätzlich negativ beeinflusst. Dies birgt unkalkulierbare und klar absehbare Folgen für die Überlebensfähigkeit deutscher Unternehmen. Aktuelle Erhebungen der Wirtschaftsauskunftei Creditreform zeigen nämlich auf, dass beim Thema Insolvenzen zunehmend der typische Mittelständler betroffen ist. Der Leiter Wirtschaftsforschung bei Creditreform  bringt es auf den Punkt: „Für viele ältere Firmen ist die Digitalisierung ein Problem“.

Psychologie der Digitalisierung V

Wie soll ich anfangen?
youCcom

Stellt sich die Frage: Wie soll ich anfangen? Wir von youCcom haben Erfahrungen im Umgang mit Ängsten, Stress und auch den daraus entstehenden psychischen Belastungen.

Um Entscheider bei den notwendigen Veränderungen einer unternehmensinternen digitalen Transformation zu unterstützen, haben wir Vorgehensweisen entwickelt, die eine zielführende und reibungsarme Umsetzung gewährleisten. Wir entlasten die Geschäftsführung durch eine professionelle Prozessbegleitung, erhöhen mit der Belegschaft zusammen die Innovationsfähigkeit und damit die Fähigkeit als Betrieb, sich flexibel auf die sich ständig verändernden Rahmenbedingungen und Herausforderungen einzustellen.

Als offizieller Partner der Offensive Mittelstand (Bundesministerium für Arbeit und Soziales) sind wir aktiver Teil der Fachgremien und stehen zum Thema Digitalisierung im regelmäßigen Austausch mit den Entsandten des Bundesministeriums, der BAuA, der Berufsgenossenschaften, dem Bundesverband der Deutschen Industrie, dem AOK Bundesverband, dem DGUV und vielen weiteren. Diese Expertise aus erster Hand steht Ihnen in allen Projekten zur Verfügung.

Derzeit entwickeln wir gemeinsam mit den Kollegen des Fachgremiums der Offensive Mittelstand unter dem Titel „Potenzialanalyse Arbeit 4.0“ einen Selbstbewertungscheck zur Einführung von 4.0-Technologien. Gerne weisen wir an dieser Stelle auf das Buch unseres geschätzten Kollegen Oleg Cernavin „Prävention 4.0“ hin.

Als u.a. autorisierte Berater im Förderprogramm unternehmensWert:Mensch plus, können wir insbesondere klein und mittelständische Unternehmen auch über längere Zeiträume bei den Veränderungen begleiten.

Basierend auf einer soliden Analyse entwickeln wir zusammen mit Beschäftigten und Entscheidern praxistaugliche Maßnahmen, um brauchbare digitale Lösungen so zu integrieren, dass die Zukunftsfähigkeit des Unternehmens dadurch gestärkt wird. Ziel ist es, die Eigenständigkeit des Unternehmens so zu stärken, dass dabei die Betroffenen zu Beteiligten gemacht werden und zukünftig notwendige Maßnahmen akzeptiert werden, weil sie bereits bei ihrer Entwicklung mit dabei waren.

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