Ärztestreiks an 460 Kliniken. 2 Streiktage würden Kern-Projekt einer datengestützten wissenschaftlich validierten Organisationsentwicklung finanzieren

Die Ärztegewerkschaft Marburger Bund hat für heute zum Streik in rund 460 kommunalen Krankenhäusern aufgerufen.

Arbeitsbedingungen im Fokus des Ärztestreiks

Kritisiert werden mit Blick auf die Arbeitsbedingungen unter anderem die hohe Arbeitsbelastung in Kliniken. Seit Beginn der Corona-Pandemie hat sie sich in vielen Kliniken, gerade auf Intensivstationen, deutlich verschärft. Ein Grund ist die Vielzahl von Überstunden.

Know-how Verlust. Verlust von Arbeitsleistung

Viele Ärztinnen und Ärzte verlassen Kliniken, um bspw. eine eigene Praxis zu gründen. Wichtiges Know-how geht den Krankenhäusern verloren. Andere reduzieren ihre Arbeitszeit und nehmen eine 80-Prozent-Stelle an. Die entsprechende Arbeitsleistung muss von anderen aufgefangen werden. In Zeiten des massiven Fachkräftemangels eine riesige Herausforderung für das Klinikmanagement.

Analyse zu allen zentralen Merkmalen und zukunftsfähige Ausrichtung einer Organisation

Fundiert durchgeführt, bietet die Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastung Kliniken eine komplette Analyse zu allen zentralen Merkmalen einer Organisation sowie eine gezielte Maßnahmenableitung, -umsetzung und Wirkungskontrolle.

Gezielte Verbesserung der Arbeitsbedingungen

Klinikleitungen nutzen die im Arbeitsschutzgesetzt verankerte gesetzliche Verpflichtung, um ihre Organisations- und Personalentwicklung zukunftsfähig auszurichten. Vor allem nutzen sie das Instrument, um den ärztlichen Dienst, den Pflegedienst und alle anderen Mitarbeitenden effizient in aktuelle und zukünftige Change-Prozesse einzubinden. Sie blicken auf das Zusammenspiel der verschiedenen Abteilungen und ihrer Arbeitsbedingungen.

Kliniken Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastung

Ärztestreik. Forderungen des Marburger Bundes

Der Marburger Bund fordert im Rahmen des Ärztestreiks hinsichtlich der Arbeitsbedingungen klare Grenzen für Bereitschaftsdienste sowie eine generelle Begrenzung der Rufbereitschaft auf höchstens zwölf Rufdienste pro Monat. Ziel des Marburger Bundes ist eine lineare Erhöhung der Gehälter um 5,5 Prozent für die Laufzeit von einem Jahr. Die Arbeitgeber bieten 3,3 Prozent mehr Lohn in zwei Stufen an.

Was die eigentliche Forderung sein sollte

Um Arbeitsbedingungen zu verbessern, Fachkräfte an ein Klinikum zu binden und ihre Gesundheit und Leistungsfähigkeit auch im Sinne der Patienten zu erhalten und zu stärken muss es heißen: Wissen was wirklich zählt und zielgenau das Richtige tun.

Es braucht eine fundierte Entscheidungsgrundlage, sprich einen wissenschaftlich vollständig validierten Blick auf die Arbeitsbedingungen: Arbeitsinhalt/-aufgabe, -organisation, -umgebung und soziale Beziehungen. Kliniken nutzen die höchste Erklärungskraft exklusiver, urheberrechtlich-geschützter, wissenschaftlich-fundierter Methoden und Modelle.

Es ist essenziell zu wissen, wie Mitarbeitende mit diesen Arbeitsbedingungen umgehen. Deshalb blicken wir in unserem Faktoren-Modell nicht nur auf die Führungskultur (Vertrauen, Umgang mit kurzfristigen Störungen sowie Druck erklären 80% gesunder Führung), sondern auf die hiermit eng verwobene organisationale Resilienz (in den Kategorien Sinnerleben, Handhabbarkeit, Nachvollziehbarkeit und Belastbarkeit mit allen kulturprägenden Merkmalen).

Zusatzmodule blicken auf aktuelle Themen wie Corona, Homeoffice, digitale Transformation, etc. und Spezial-Themen für Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen.

Umsetzung statt Ärztestreik

In einem hocheffizienten und partizipativen Prozess werden im Anschluss an die quantitative Erhebung Lösungen gezielt abgeleitet und Maßnahmen verabschiedet. Rund 70% der abgeleiteten Maßnahmen werden innerhalb von 8 Wochen von Teams kostenneutral umgesetzt.

In der Gesamtberachtung und Gegenüberstellung würden je Klinikum alleinig, die an zwei Tages des Streiks verursachten Kosten des ärztlichen Dienstes, eine fundierte Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastung für alle Dienste finanzieren.

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