Psyche und Arbeit – Sucht und Arbeit – youCcom® compass schafft Orientierung!

youCcom® compass. Psyche. Sucht. Orientierung!

von Dr. Till Roderigo und Karsten Steffgen


Orientierung schaffen. Wissen vermitteln. Handlungsfähigkeit stärken

Wir stärken die Handlungskompetenz zu den Themen Psyche und Arbeit sowie Sucht und Arbeit auf allen Ebenen des Unternehmens!

Noch nie gab es so viele Ausfalltage in Unternehmen wegen psychischer Erkrankungen und Suchterkrankungen. Es gibt vielfältige Möglichkeiten und ein ausgesprochen engmaschiges Netz an Kliniken, Therapeuten und anderen unterstützenden Institutionen. Ein Netz, das auffangen und kompetent unterstützen kann, in dem man sich jedoch auch verfangen und die Orientierung verlieren kann.

Kompetenzen im Umgang mit psychischen Erkrankungen und Suchterkrankungen sorgen für eine höhere Verlässlichkeit und Zuverlässigkeit im Unternehmen. Planbarkeit und Handhabbarkeit verbessern sich und die Teamatmosphäre gewinnt. Wir bieten Ihnen vertrauensvolle Ansprechpartner auf Augenhöhe, die für Sie eine Lotsenfunktion übernehmen und die notwendigen Wege (zur Hilfe) weisen können.

Ihr Gewinn.
Unternehmensweit

Psyche und Arbeit

Ihr Gewinn.
Unternehmensweit

Durch klare Informationen Entlastung zu schaffen, Berührungsängste abzubauen und durch das System zu führen, stehen im Vordergrund unseres Angebotes.

Dr. Till Roderigo, psychologischer Psychotherapeut und Dozent für Medizinische Psychologie begleitet Sie als erfahrener vertrauensvoller Ansprechpartner mit seinen Kollegen vor Ort durch alle zentralen Themenfelder.

Ihre zentralen Fragen.
Unsere Antworten

Wichtige Fragen sind:

  • Woran erkenne ich eine Suchterkrankung?

  • An wen kann ich mich wenden?

  • Welche Methoden gibt es?

  • Wie sind die Prognosen und Erfolgswahrscheinlichkeiten?

  • Worauf sollte ich achtgeben?

  • Mit welchem zeitlichen/finanziellen Aufwand ist zu rechnen?

Ihre zentralen Fragen.
Unsere Antworten

Sucht und Arbeit

Dieses Wissen und die entsprechenden Handlungskompetenzen in Sachen Psyche und Arbeit sowie Sucht und Arbeit vermitteln wir u.a. in unseren Seminaren und Vorträgen. Unser Ziel ist es dabei, Unternehmen in die Lage zu versetzen, in einer Krisensituation rasch die richtige Entscheidung im Sinne der Gesundheit der Mitarbeiter treffen zu können, damit diese nicht unnötig lange in einer schwierigen Situation verharren müssen und Teammitglieder sowie Führungskräfte entlastet werden können.

Die richtigen Ansprechpartner finden. Effiziente Abläufe nutzen

Wir vermitteln Wissen und Kenntnisse über die richtigen Ansprechpartner und Abläufe bei der Organisation einer Behandlung und helfen so dabei, Zeit zu gewinnen und Irrwege zu vermeiden.

Berührungsängste auf allen Seiten abbauen

Durch die Auseinandersetzung mit der Thematik können Tabus und Berührungsängste abgebaut und in der Folge Hilflosigkeit und Orientierungslosigkeit bei den direkt Betroffenen, aber auch bei indirekt betroffenen Personen wie Mitarbeitern, Teammitgliedern und Führungskräften verringert werden.

Präventiv handeln. Leistungsfähigkeit bewahren oder wiederherstellen

Informationen über Möglichkeiten in den Bereichen Psyche und Arbeit sowie Sucht und Arbeit zu unterstützen und zu intervenieren sind daher besonders wertvoll und insbesondere im frühen Stadium einer Krise von essenzieller Bedeutung, um Kompass und Orientierung wieder zu erlangen, die Leistungsfähigkeit zu bewahren oder wiederherzustellen und die Gesundheit zu schützen.

In unseren Beratungsgesprächen und Workshops zum Thema Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastung kommen oftmals die Themen Psyche und Arbeit sowie Sucht und Arbeit zur Sprache. Die Leistungen des youCCom compass stellen daher eine sinnvolle Ergänzung zur GBpsych im Rahmen der Maßnahmenumsetzung dar.

Gut zu wissen! Psyche und Arbeit. Sucht und Arbeit

Insbesondere Suchterkrankungen sind von hoher Relevanz für Unternehmen und ihre Mitarbeiter. Laut Deutscher Hauptstelle für Suchtfragen (DHS, 2014) sind 5 % aller Arbeitnehmer alkoholabhängig, bei Führungskräften sind es 10 %. Einen riskanten Alkoholkonsum, gewissermaßen eine „Vorstufe“ der Abhängigkeit, betreiben ca. 10 % aller Arbeitnehmer. Hinzu kommen Abhängigkeiten von anderen Suchtmitteln und Verhaltenssüchte, wie Kaufsucht, Internet-Sucht etc.

Zur Verdeutlichung der Auswirkungen konzentrieren wir uns im Folgenden auf das Beispiel Alkohol:

  • Arbeitnehmer mit riskantem Alkoholkonsum fehlen 16-mal häufiger
  • 2,5-mal häufiger fehlen sie acht und mehr Tage
  • Sind 3-mal häufiger krankgeschrieben
  • Verzeichnen einen Verlust von etwa 25 % der Arbeitsleistung

Mitarbeiter, die sich trotz riskanten Konsums oder einer Abhängigkeitserkrankung zur Arbeit begeben, fügen sich selbst und den Unternehmen ebenfalls erhebliche Schäden zu. Insbesondere die Auswirkungen auf Teammitglieder und Kollegen sind zu berücksichtigen:

  • Stark erhöhte Gefahr, bei einem Arbeitsunfall verletzt zu werden. 20-25 % aller Arbeitsunfälle geschehen durch Beteiligung von Personen unter Alkoholeinfluss.
  • Erheblicher Mehraufwand durch Abwesenheit oder Produktivitätsverluste bei der Arbeit. Dabei verursachen Ausfälle dritter Personen gleich hohe Produktivitätsverluste wie Ausfälle bei direkt Betroffenen.
  • Insgesamt Verlust an Arbeits- und Lebensqualität.

Die gesamtwirtschaftlichen Kosten für schädlichen Alkoholkonsum liegen in Deutschland jährlich bei etwa 26,7 Mrd. Euro. Auf Arbeitsunfälle entfallen dabei ca. 1,046 Mrd. Euro, den wesentlich höheren Anteil tragen Produktionsausfälle, deren Kosten bei etwa 16,7 Mrd. Euro pro Jahr liegen. Im Jahr 2007 gab es 850000 Fälle von Arbeitsunfähigkeit wegen Alkoholkonsums.

Kosten und Nachteile für alle Beteiligten steigen im Zeitverlauf

Die Kosten und Nachteile für alle Beteiligten erhöhen sich deutlich, je länger ein riskanter Konsum bzw. eine Abhängigkeit anhält. Hochriskanter Alkoholkonsum (z. B. sechs oder mehr Flaschen Bier (0,5 l) bei Männern, vier oder mehr Flaschen bei Frauen) einmal im Jahr (!) erhöht die Wahrscheinlichkeit für alkoholbedingte Fehlzeiten um den Faktor 3,1. Erfolgt der Konsum monatlich, ist die Wahrscheinlichkeit bereits auf den Faktor 8,7 erhöht. Bei wöchentlichen Konsum steigt diese Zahl auf 21,7!

2018-07-18T11:49:51+00:00 18.07.2018 |Uncategorized|

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